Vor zehn Jahren ist mein Vater gestorben.
Meine Eltern lebten damals rund 1000 Kilometer von mir entfernt in Italien. Diese Distanz war plötzlich noch viel grösser als sonst. Ich machte mir grosse Sorgen um meine Mutter und wusste nicht so recht, wohin mit all den Gedanken, den Ängsten und der Traurigkeit.
In dieser Zeit habe ich etwas für mich entdeckt: Kochen und Backen.
Während andere Menschen Sport treiben, lesen, meditieren oder spazieren gehen, um den Kopf freizubekommen, stand ich in der Küche.
Ich backte. Ich kochte. Ich probierte aus. Ich kreierte.
Irgendwann merkte ich, dass mir genau das guttat. Die Küche wurde zu meiner kleinen Insel. Zu meinem Yoga.











